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Kein halbes Leben
No half Life

Dokumentarfilm, 2018, 70 Min., HD, 5.1 Surround

Der Dokumentarfilm “Kein halbes Leben” erzählt von der besonderen Beziehung zwischen Mensch und Hund. Auf unterschiedliche Weise begeben sich die drei ProtagonistInnen Kerstin (24), Florian (29) und meine Mutter Renate (57) in ihren hündischen Lebenswelten auf die Suche nach dem Glück. In der Beziehung zum Hund finden sie alle eine besondere Form der Erfüllung, die ihnen ihre persönlichen Krisen und Verluste zu überwinden verhilft. Es gelingt ihnen, gemeinsam mit ihren vierbeinigen GefährtInnen, ein Blick in die Zukunft.
The documentary “Not half a Life” tells the inscrutable and yet special relationship between people and dogs. All three protagonists Kerstin (24), Florian (29) and my mother Renate (57) are searching for felicity within their doggish worlds. Through their bonds with their dogs they all find a special kind of fulfilment that helps them to overcome personal crises and losses. Together with their four-legged companions they all succeed in making a look ahead.

Kein Halbes Leben 1


SELFIE TEST #1
Trailer für das YOUKI – International Youth Media Festival

Trailer, 2017, 2 Min., HD, Stereo

Sybille Bauer übersetzt das fotografische Konzept des Selfie-Bildes in einen filmischen Prozess. Die Aufmerksamkeit liegt nicht auf dem ästhetischen Moment des fertigen Fotos, sondern auf der Selbstinszenierung für dieses. Dadurch blickt nicht nur ein Kameraauge auf die bewegten Subjekte, sondern zwei: Die Selfie-Kamera und die, die den Weg zum Standbild dokumentiert. Die schwarz-weißen Bilder erwecken aber nicht nur Assoziationen mit dem Selfie – sie erinnern an die Inszenierung von Frauen im frühen Kino oder an Warhols Screen Tests.
Sybille Bauer took the photographic concept of the selife and brought it to the silver screen. The attention is not the moment of the picture itself, but rather the process of self-fashioning for the picture. Therefore, there is not only one camera eye focussing on the moving images but two: the selfie-camera and the focal object itself that documents the process of the image. However, the black and white images do not only conjure up associatons of the selfie – but also of early images of women or of Andy Warhol’s screen tests.

Selfie Test #1


Mein Befinden ist gut, nur zeitlich sehr begrenzt
My condition is good but temporarily limited

Dokumentarfilm, 2016, 36 Min., HD, Stereo

Das „Krankheitstagebuch“ des verstorbenen Vaters der Filmemacherin Sybille Bauer dokumentiert seinen langsamen körperlichen Verfall. Der Film „Mein Befinden ist gut, nur zeitlich sehr begrenzt“ unternimmt anhand dieses Tagebuches eine Annäherung an die Gefühlslandschaft seines Hauptprotagonisten Horst Bauer und seinen Blick auf Menschen und Dinge der sich des Abschiednehmen-Müssens bewusst ist. Der Film begibt sich auf eine imaginäre Reise durch die Bilder und Erinnerungen eines Verstorbenen und verleiht seinen schriftlichen Aufzeichnungen eine Stimme.
The diary of filmmaker Sybille Bauer’s late father documents his slow physical decline over
a persiod of six years. Based on this diary “Mein Befinden ist gut, nur zeitlich sehr begrenzt”
tries to explore the inner landscape of the film’s main protagonist, Horst Bauer, and the stance
he is taking on people and things, shaped as it is by a sense of farewell.

Mein Befinden ist gut, nur zeitlich sehr begrenzt.


Die übrigen Mädchen
The Remaining Girls

Experimentalfilm, 2015, 12 Min., digitaler & 16mm Film auf HD, Stereo

Die Kamera zieht durch dunkle, abstrakte Räume.
Ein junges Mädchen flüstert aus dem Off. Der Inhalt einer
biblischen Geschichte wird zu einem gegenwärtigen Zustand.
The camera drags the viewer through dark abstract rooms.
A young girl whispers. The content of a biblical story
becomes a present state.

Die übrigen Mädchen


Mariedl

Essay Film, 2014, 10 Min., HD, Stereo

Die Filmemacherin Sybille Bauer leiht ihre Stimme ihrer Großmutter Maria.
Von Maria Erlebtes wird von ihrer Enkelin rastlos aus der Ich-Perspektive nacherzählt.
Schockierende und berührende Momente aus dem langen Leben der Großmutter
transformieren sich in das Hier und Jetzt. Bilder von den Orten, an denen sich die
vergangenen Ereignisse zugetragen haben, fügen sich zu der Off-Stimme der Enkelin.
Filmmaker Sybille Bauer lends her voice to her grandmother “Mariedl”.
Sybille tells restlessly as first person narrator
experiences of the tough
life of her grandmother. Shocking and
touching moments transform into
the here and now. Images of the
places where those stories happened
accompany the narrated stories.

Mariedl


Final Shot

Experimentalfilm, 2015, 3 Min., HD, Stereo

Ein Bild eines halb zerschmetterten Fußball-Stadions.
Das Gegröle, Gejuble und das Geschrei von ZuseherInnen
wird zu einer Kakophonie aus Kriegs- und Protestaufnahmen.
Football stadium ambience: Cheering, roaring, yelling.
An image of a half-smashed stadium is to see. The cacophony

of football stadium sounds turns seamlessly into one of
war and protest sounds.

Final Shot


Faces

Musikvideo, 2014, 3 Min., HD, Stereo

Eine nächtliche Autofahrt durch eine Stadt. Weite, atmosphärische, urbane
Bilder verschmelzen mit denen eines privaten, engen Raums. Körperliche
Bilder sind zu sehen. Kleine Gesten, ein unerwartetes Zusammentreffen
zweier Blicke. Ein Schwebezustand.
A drive through a fictional-seeming city by night. Wide, atmospheric, urban
shots meet seamlessly with a private,
claustrophic room. Bodily images
get revealed. Small gestures, gloomy routes, an unexpected encounter
of two looks. Montage and camera create a dream-resembling state of floating.

Faces


Des Films Ende
End Of Film

Experimentalfilm, 2014
Kinoversion: 3 Min., HD, Stereo; Installation: 16mm Loop, ohne Ton

“Des Films Ende” wurde ohne Kamera realisiert. Transparenter 16mm Film wurde mit Acrylfarbe bemalt und mit Chlor und Salzsäure bearbeitet, sowie zerkratzt. “Des Films Ende” untersucht zum einen den Gebrauch von Sprache in Werbeclips und beschreibt gleichzeitig die visuelle Reizüberforderung die durch Konsum von Werbung entsteht.  Für die Sound-Ebene wurden insgesamt 80 verschiedene Werbeclips gesammelt und einige davon in eine Sound-Kakophonie verwoben. Es sind so viele Sprachen zu hören wie Kontinente existieren. Auf der visuellen Ebene entsteht für die zusehenden Augen Überforderung aufgrund hektischer Bilder-Strömungen.

“End of Film” was realized without a camera. Transparent, 16mm film got painted with acrylic paint, got manipulated with chlorine and muriatic acid as well as scratched. On the audio level one can perceive a cacophony of advertising clips spoken in as many languages as continents exist. The sound ends in a melody of artifacts coming from amplifiers and loudspeakers.

 
 

Des Films Ende


„ExtraUni Trailer“ – Trailer für die Universität Linz / Extra Uni

Trailer, 2014, 3 Min., Overhead Projektionen & digitaler Film auf HD, Stereo

ExtraUni


 

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